Publifin: Vorerst keine Spende – Lercerf muss warten

Die hohen Publifin-Sitzungsgelder, die Lontzens Bürgermeister Alfred Lecerf erhalten hat, fließen nicht zwangsläufig karitativen Zwecken zu. Das hat Lecerf dem BRF auf Anfrage bestätigt.

Grund sind die laufenden Ermittlungen der Justiz und die Befragungen des Untersuchungsausschusses im Wallonischen Parlament. Derzeit ist nicht auszuschließen, dass die umstrittenen Sitzungsgelder der Publifin-Gremienmitglieder an die Interkommunale Publifin zurückgezahlt werden müssen.

Lecerf erklärte, er müsse die Entwicklung abwarten. Es gebe aber nur zwei Möglichkeiten. Entweder werde er das Geld an Publifin zurück überweisen müssen. Sollte dies nicht der Fall sein, stehe er zu der Aussage, dass er das Sitzungsgeld karitativen Zwecken spenden werde.

Laut Schätzungen geht es um eine Summe von rund 30.000 Euro.

mz - Foto: Manuel Zimmermann/BRF

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