Arimont findet Studie zu Kunstrasenplätzen „verwirrend“

Kann das Füllgranulat aus recyceltem Reifenmaterial in Kunstrasenplätzen Krebs erregen? In den Niederlanden wurden deswegen Kunstrasenplätze geschlossen. Auch in der DG entstand Unsicherheit. Hier gibt es sieben Kunstrasenplätze.

Kunstrasenplatz des RFC St. Vith

Kunstrasenplatz des RFC St. Vith

Die Europäische Chemikalienagentur hatte die Frage einer Studie unterzogen. Sie kam zu dem Schluss, dass es keinen Grund gebe, den Menschen davon abzuraten, auf einem Kunstrasenplatz mit recyceltem Reifengranulat als Füllmaterial Sport zu treiben.

Die Agentur wies gleichzeitig aber auch darauf hin, dass es sich bei den Erkenntnissen nur um eine Momentaufnahme handele. Diese Erkenntnisse sollen aktualisiert werden, wenn zusätzliche, noch laufende Studien vorliegen. Einige „Unsicherheiten“ bestünden weiter.

Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP) nennt die Angaben der Europäische Chemikalienagentur „verwirrend“. Er werde die Kommission daher erneut mit der Problematik konfrontieren, um zu erfahren, welche Schritte sie unternehmen wird.

 

mitt/fs

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