Bereitschaftsdienst: Antoniadis lobt Praxis im Süden und kritisiert Norden

Sozial- und Gesundheitsminister Antonios Antoniadis hat die Einrichtung von hausärztlichen Bereitschaftsdiensten in den Krankenhäusern der Region als "richtigen Ansatz" bezeichnet.

Blutdruckmessung im St. Nikolaus-Hospital in Eupen

Der Bereitschaftsdienst, wie er von den Hausärzten in der Eifel mit Unterstützung der Klinik St. Josef organisiert wurde, sei eine Chance. Im Notfall müsse sich der Patient nicht mehr durch die Dienstpläne der Ärzte kämpfen.

Die Ansiedlung des Bereitschaftsdienstes in der Klinik St. Josef stärke zusätzlich den Krankenhausstandort St. Vith. Diese Kooperation zwischen selbstständigen Ärzten und Klinik sei auch politisch das richtige Signal.

Auf eine entsprechende Frage der PFF-Parlamentsabgeordneten Evelyn Jadin sagte Antoniadis weiter, er hoffe, dass die Hausärzte im Norden der DG einen ähnlichen Weg einschlagen würden wie die Kollegen im Süden. Dazu müsse der Bereitschaftsdienst komplett im St. Nikolaus-Hospital angesiedelt werden.

Nach vorliegenden Informationen sehe es aber zur Zeit danach aus, als müssten die Patienten aus dem Norden der Gemeinschaft zwischen 20 Uhr und 8 Uhr künftig nach Verviers fahren. Dies sei nicht der richtige Weg. Die Bürger sollten die Möglichkeit haben, in ihrer Sprache behandelt zu werden, sagte der Minister.

rs - Bild: BRF Fernsehen

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150