Schummelstahl in Tihange: CSP bekräftigt Forderung nach Stilllegung

Nach Bekanntgabe der Atomaufsichtsbehörde Fank, dass in den Schutzmantel des Atomkraftwerks Tihange 2 falsch deklarierte Stahlteile eingesetzt wurden, hat die ostbelgische CSP ihre Forderung nach einer Stilllegung des Reaktors bekräftigt.

Die dort eingesetzten Stahlelemente stellten – neben den bereits bekannten Rissen in den Druckbehältern – einen weiteren bislang unbekannten Risikofaktor dar, sagte Pascal Arimont. Dies rechtfertige absolut eine sofortige Abschaltung, so der Vorsitzende des CSP-Regionalvorstands und EU-Abgeordnete.

Bereits im Februar hatten sich die Christlich-Sozialen bei einem Kongress der EVP Euregio Maas-Rhein dafür ausgesprochen, die Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 still zu legen.

mitt/rs

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