Di Antonio will Tiere als Lebewesen im Bürgerlichen Gesetzbuch verankern

Die Regionalregierung in Namur hat einen Dekretentwurf gutgeheißen, der Tieren im Bürgerlichen Gesetzbuch in Zukunft das Statut als "lebende Wesen mit der Fähigkeit zu fühlen" zuerkennen soll. Zurzeit werden Tiere juristisch mit Objekten gleichgestellt.

Carlo Di Antonio

Der für den Tierschutz zuständige Minister Carlo Di Antonio sagte, die Änderung im Bürgerlichen Gesetzbuch mache es möglich, strenger gegen Menschen vorzugehen, die Tiere misshandelten oder sich selbst überließen.

Der Staatsrat muss jetzt noch prüfen, ob es der Wallonischen Region zusteht, das Bürgerliche Gesetzbuch anzupassen. Minister Di Antonio hält dies nach der 6. Staatsreform für gegeben.

belga/mh - Foto: John Thys/Belga

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2 Kommentare
  1. Jean-Pierre Drescher

    Sehr gut. Ich drücke Euch die Daumen dass Ihr das Tierschutzrecht durchgesetzt bekommt!

  2. Kerstges Angela

    Herr Drescher, Ihre Einstellung, total ok, aber nachweislich wird in Europa in sehr grober Hinsicht Menschenhandel betrieben, auch in Ostbelgien, da ich weiß wovon ich „rede“ machte ich das vor einigen Tagen auf eine relativ außergewöhnliche Art öffentlich.
    Es versteht sich von selbst, dass ich nun schon mit Sanktionen zu tun habe

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