Prepaid-Karten: IBPT hat vier Anbieter im Visier

Die Belgische Regulierungsbehörde für die Telekommunikation IBPT hat vier Telefonanbieter im Visier, die nicht die Bestimmungen über den Verkauf von Prepaid-Telefonkarten respektiert haben.

Handy

Dabei geht es um die Pflicht, eine Kopie des Personalausweises der Kunden zu verlangen. Die Regierung hatte kürzlich die Kontrolle über Mobiltelefone im Kampf gegen den Terror verschärft. So ist es nicht mehr möglich, Prepaid-Karten für Handys anonym zu kaufen.

Die Behörde stellte nun Protokolle gegen vier Anbieter aus und übermittelte die Akten der Brüsseler Staatsanwaltschaft. Bei den Anbietern handelt es sich um Lycamobile, Carrefour Mobile, Taza Mobile und Vectone Mobile.

Telekomminister De Croo erklärte, dies sei völlig inakzeptabel. Diejenigen, die die Regeln nicht beachten würden, müssten mit Strafverfolgung und dem Verlust ihrer Lizenz rechnen.

Manche Anbieter umgehen offenbar die Prozedur. Nach Informationen von VTM Nieuws war es sogar einigen Journalisten gelungen, Prepaid-Karten zu kaufen, ohne ihre Identität angeben zu müssen.

belga/cd - Illustrationsbild: Siska Gremmelprez/BELGA

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