Nach Tabaksteuer jetzt auch geringere Einnahmen durch Alkoholsteuer

Nach rückläufigen Einnahmen aus der Tabaksteuer muss der belgische Fiskus nun auch geringere Einnahmen aus der Alkoholsteuer verkraften. Im vergangenen Jahr blieben dabei die tatsächlichen Einnahmen um 144 Millionen Euro hinter den Berechnungen zurück.

Alkohol ist am 1. November teurer geworden

Der Fiskus hat gerade mal 1,57 Prozent mehr eingenommen. Die Alkoholsteuer war zuletzt im November 2015 kräftig erhöht worden.

Anfang der Woche war bereits bekannt geworden, dass dem Staat durch die Erhöhung der Tabaksteuer Einnahmen im dreistelligen Millionenbetrag verloren gegangen sind. Je nach Quelle ist die Rede von 150 bis 185 Millionen Euro.

Insgesamt hat der Staat 2016 durch die Erhöhung der Tabak- und Alkoholsteuer also mehr als 300 Millionen Euro verloren. Bei der nächsten Haushaltskontrolle wird die Höhe der beiden Steuern auf der Tagesordnung stehen.

belga/sh - Illustrationsbild: Andy Rain/AFP

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Ein Kommentar
  1. Wotschke Anja

    Warum wundert es denen ? das war doch absehbar dass durch die massiven Erhöhungen dieser Steuern die Leute sich anderweitig Tabakwaren und hochprozentigen Alkohol besorgen, dh sich es dort kaufen wo es eben doch um einige viele Euros billiger ist – ich kann den Staat in dem Sinn in keinster Weise bedauern und beim Tabakkonsum – irgendwie auch selbst schuld wenn dort die Einnahmen schwinden – denn wer plädiert denn dauernd dass Tabakkonsum Gesundheitsschädlich ist ? wer appeliert denn an den Konsumenten mit dem Rauchen aufzuhören ? die Folge davon ist das gleiche – um so weniger Tabak konsumieren und kaufen – um so weniger kommen da Steuereinnahmen rein.

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