Gehälter in der Privatwirtschaft steigen um 1,1 Prozent

Arbeitgeber und Gewerkschaften haben sich am Mittwochabend auf ein neues Rahmentarifabkommen verständigt. Demnach sollen die Gehälter in der Privatwirtschaft bis 2018 um 1,1 Prozent steigen. Das Abkommen der sogenannten Zehnergruppe sei gut für die Arbeitnehmer und die Wirtschaft des Landes, erklärten Vertreter von Arbeitgebern und Gewerkschaften.

Dass die Arbeitgeber und Gewerkschaften ein Abkommen erzielt haben, wird als Erfolg gewertet. Die Tarifgespräche waren in den vergangenen Jahren besonders mühsam. Das neue Rahmenabkommen für die Jahre 2017 und 2018 – bislang noch ein Entwurf – sieht Gehaltserhöhungen für die Beschäftigten der Privatwirtschaft in Höhe von maximal 1,1 Prozent vor. Dazu kommen mögliche Indexanpassungen und die Lohnzuwächse durch Alterszugehörigkeit im Betrieb.

Dadurch sind in den beiden kommenden Jahren laut Expertenberechnungen bis zu vier Prozent mehr Gehalt drin – die höchste Steigerung seit Jahren. „Das ist gut für die Wirtschaft und für die Beschäftigen im Land“, fasst Rudy De Leeuw von der sozialistischen Gewerkschaft das Entwurf-Abkommen zusammen.

Gewerkschaften und Arbeitgeber gehen davon aus, dass die Föderalregierung die Vorschläge absegnet. Bei den Gewerkschaften sollen Ende das Monats die Mitglieder über die Annahme des Abkommens abstimmen.

Alain Kniebs- Illustrationsbild: James Arthur Gekiere/BELGA

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