Pilotprojekt zur Begleitung radikalisierter Häftlinge am Start

In Antwerpen startet im kommenden Monat ein Pilotprojekt zur Begleitung von radikalisierten Häftlingen und ehemaligen Häftlingen.

Im Gefängnis von Marche-en-Famenne (Eröffnung am 17.10.2013)

Das Deradikalisierungszentrum geht auf eine private Initiative zurück und wurde von dem Strafverteidiger Walter Damen und dem N-VA-Kammerabgeordneten Koen Metsu gegründet. Es arbeitet mit Experten, die radikalisierte muslimische Strafgefangene während ihrer Haft und in der Zeit danach begleiten.

Metsu ist Vorsitzender des Ausschusses zur Terrorbekämpfung. Damen hat den bekannten Islamisten Fouad Belkacem verteidigt, der zur Zeit eine zwölfjährige Haftstrafe wegen der Anwerbung von Syrienkämpfern verbüßt.

Die beiden wollen erreichen, dass die Begleitung von islamistischen Straftätern über die Haftzeit hinaus in Belgien verpflichtend wird.

vrt/sh - Illustrationsbild: Anthony Dehez/BELGA

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2 Kommentare
  1. Marcel scholzen eimerscheid

    Wie soll das eigentlich in der Praxis funktionieren ? Religiös überzeugte Menschen wie Islamisten kann man nicht wie Geisteskranke behandeln. Werden die dort einer Gehirnwäsche unterzogen?

  2. Damien Francois

    Kuschelpädagogik. Der deutsche Einfluß, halt…

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