EU-Ratspräsident Van Rompuy drängt Russland zur Achtung der Menschenrechte

1. Juni 2010, 15:30 · Margit Hebertz

EU-Ratspräsident Van Rompuy hat sich besorgt über die Menschenrechtslage in Russland geäußert. Zum Abschluss eines zweitägigen Gipfels in der russischen Stadt Rostow am Don wies er vor allem auf die Gefahren für Menschenrechtler und Journalisten hin. Er habe mit dem russischen Präsidenten Medwedew über das Klima der Straffreiheit gesprochen, das vor allem im Nordkaukasus herrsche, sagte Van Rompuy. Dort waren in den vergangenen Jahren mehrere Aktivisten und Journalisten getötet worden. Der Ratspräsident sicherte Medwedew im Rahmen des EU-Russland-Gipfels zu, die Europäische Union werde ihn bei seinem Modernisierungskurs, dem Kampf gegen die Korruption und dem geplanten Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO unterstützen.

dradio/mh