Truck Stop im BRF

"Der wilde, wilde Westen" - das war Ende der 70er Jahre einer ihrer großen Hits. Damit wurde Truck Stop bekannt. Die deutsche Country-Band gibt es immer noch - wenn auch in anderer Besetzung. Am Mittwoch waren zwei der sechs Bandmitglieder zu Gast im BRF.

Im BRF-Studio haben die beiden Truck-Stopper am Mittwoch ihr neues Album vorgestellt : „Made in Germany“ heißt es. Der Titel ist bewusst gewählt. Gute deutschsprachige Countrymusik – dafür will Truck Stop stehen. „Wir haben einen ganz hohen Qualitätsanspruch an uns selber. Das ist ein Gütesiegel, das wir uns selber frecherweise verpasst haben und wir hoffen, dass ihr das genau so seht“, sagt Andreas Cisek.

Statt Lagerfeuer-Romantik gibt es jetzt Alltagslyrik, verspricht Truck Stop. „Die Romantik transferieren wir in den Alltag hinein und das mit viel Leidenschaft“, so Cisek.

Truck Stop im BRF - Michaela Brück

Nach den ersten englischen Titeln hat sich Truck Stop der deutschsprachigen Countrymusik verschrieben und viele Nachahmer gefunden. „Ich glaube schon, dass wir Vorreiter waren. Viele sind dann nachgekommen mit deutschen Texten. Aber dann gab es auch Gruppen, die das nicht authentisch fanden und in englisch weiter gemacht haben. Die sind dann aber leider auch in der Versenkung verschwunden“, erklärt Wolfgang „Teddy“ Ibing.

Teddy Ibing ist als einziges Gründungsmitglied von Truck Stop noch heute dabei. Er freut sich, dass es mit jüngeren Leuten weitergeht. „Ich finde das toll. Ich fühle mich im Moment wie in den 80ern. Die Jungs geben richtig Gas und da muss ich mithalten. Das hält jung.“

Mehr zu Truck Stop und ihrem neuen Album „Made in Germany“ gibt es in der Radiosendung Künstlertreff mit Horst Senker am 5. Juni auf BRF 2.

mb/mg - Bilder: Renate Ducomble/BRF

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