2016 – ein schwarzes Jahr für die Musik-Welt

David Bowie, Leonard Cohen, Toots Thielemans, Prince und jetzt auch noch George Michael - der Tod so mancher Legende hat die Musikwelt 2016 ärmer gemacht.

Auf die neue Platte von David Bowie haben seine Fans lange gewartet (Bild: Konzert in Manchster, 2003)

David Bowie (69): Der britische Rockmusiker gehörte zu den einflussreichsten Musikern der vergangenen Jahrzehnte. Im Laufe seiner Karriere erfand er sich immer wieder neu. Zu seinen berühmtesten Liedern zählen „Let’s Dance“, „Heroes“ und „Life on Mars“. Bowie starb am 10. Januar.

Glenn Frey (67): Der US-amerikanische Gitarrist, Sänger und Songschreiber gründete 1971 die Rockband Eagles mit. Sie wurde zum Inbegriff des California Rock. Zu den bekanntesten Titeln zählen „Hotel California“ und „Take It Easy“. Frey starb am 18. Januar.

Maurice White (74): Der Afroamerikaner war Gründer und Vordenker der Funk-Band „Earth, Wind & Fire“. Mit Hits wie „September“, „Shining Star“ und „Boogie Wonderland“ prägte er die Ende der 1960er gegründete Gruppe den Sound ihrer Zeit. White starb am 3. Februar.

Keith Emerson (71) und Greg Lake (69): Die beiden britischen Musiker gründeten 1970 gemeinsam mit Carl Palmer das Rocktrio Emerson, Lake and Palmer. Die Formation gehörte zu den Avantgardisten in der Rockmusik und veröffentlichte zahlreiche Platin-Alben. Die Ballade „Lucky Man“ gehörte zu ihren bekanntesten Hits. Beide waren auch als Solokünstler aktiv. Keyboard-Legende Emerson starb am 11. März, Sänger und Gitarrist Lake am 7. Dezember.

Roger Cicero (45): Der Jazz-Sänger machte mit seiner Mischung aus Pop, Jazz und Swing, gewürzt mit Wortspielereien, den deutschsprachigen Swing salonfähig. 2007 gewann er den Musikpreis Echo als bester Rock/Pop-Sänger. Markenzeichen von „Mr. Swing“ war sein obligatorischer Hut. Cicero starb am 24. März.

Prince (57): Der US-Popmusiker galt als einer der bedeutendsten Musiker der vergangenen Jahrzehnte. Von dem siebenfachen Grammy-Gewinner stammen Welthits wie „Purple Rain“, „Sign O‘ The Times“, „Kiss“ und „When Doves Cry“. Er produzierte Alben und schrieb Songs für andere Musiker. Prince starb am 21. April.

Toots Thielemans (94): Der bedeutendste belgische Jazzmusiker aller Zeiten verhalf der Mundharmonika zu einem Ehrenplatz in der Jazzgeschichte. In seiner langen Karriere spielte er mit vielen Größen des Jazz wie Miles Davis, Chet Baker, Charlie Parker, Benny Goodman oder Ella Fitzgerald. Aber auch Popmusiker wie Billy Joel, Paul Simon oder Stevie Wonder zählten zu seinen Freunden und Weggefährten. Er starb am 22. August.

Leonard Cohen (82): Seinen Durchbruch als Sänger und Songschreiber schaffte der Kanadier in den 1960er Jahren in New York. Dort lebte er im legendären Chelsea Hotel und lernte Kollegen wie Bob Dylan, Joni Mitchell und Janis Joplin kennen. Songs wie „Hallelujah“, „Suzanne“ oder „So long Marianne“ machten Cohen weltberühmt. Er starb am 11. November.

Rick Parfitt (68): Der Gitarrist der britischen Rockband Status Quo galt als der „wilde alte Mann des Rock’n’Roll“. Aus seiner Feder stammen einige der bekanntesten Songs der Band wie „Whatever You Want“. Nach fast 50 Jahren bei Status Quo soll er eine Solokarriere geplant haben. Parfitt starb am 24. Dezember.

George Michael (53): Das Duo „Wham“ mit seinem Schulfreund Andrew Ridgeley machte den Briten in den 80er Jahren berühmt. Bekanntestes Lied aus dieser Zeit ist der auch heute noch beliebte Weihnachtsschlager „Last Christmas“. Später setzte Michael seine Karriere als Solo-Musiker fort und landete 1987 mit seinem Werk „Faith“ einen weiteren großen Erfolg. George Michael starb am 25. Dezember.

dpa/km - Bild: Martin Rickett/AFP

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