Türkei: Kein Ende der Verhaftungswelle in Sicht

In der Türkei sind in der vergangenen Woche nach offiziellen Angaben mehr als 2.000 weitere Menschen unter dem Verdacht festgenommen worden, Kontakte zu Extremisten zu unterhalten.

Etwa der Hälfte wird vorgeworfen, Verbindungen zur verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) zu haben. Weitere knapp 1.000 Personen werden verdächtigt, Kontakt zur Organisation des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen zu unterhalten.

Seit dem gescheiterten Staatsstreich im Juli vergangenen Jahres wurden in der Türkei mehr als 40.000 Menschen festgenommen. Mehr als 100.000 Beschäftigte in Militär, öffentlichem Dienst und der Privatwirtschaft wurden entlassen oder beurlaubt.

dpa/rkr

Kommentar hinterlassen
2 Kommentare
  1. Peter Seifert

    Erdogan wirft deutschen Politikern Nazi-Methoden vor, bedient sich aber in der Türkei selber derartiger Massnahmen. Seine Ausfälle gegen europäische Politiker sind schwer zu ertragen,doch sollten EU-Vertreter nicht mit gleicher Münze heimzahlen. Es wäre jedoch eine Ueberlegung wert,die Wirtschafts Hilfe einer sehr.
    kritischen Würdigung zu unterziehen.
    Gruesse aus Westfalen!!

  2. Marcel Scholzen eimerscheid

    Man sollte Erdogan mit freundlichen Worten zu einem Kuraufenthalt nach Europa einladen. Denn seine überzogenen Äußerungen zeigen dass er viel Stress hat und da tut Entspannung gut😉

Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150