UN: Kämpfe im Südsudan behindern Hilfseinsatz gegen Hungersnot

Der anhaltende militärische Konflikt im Südsudan behindert den dringend notwendigen Hilfseinsatz zur Bekämpfung einer Hungersnot in Teilen des ostafrikanischen Landes.

Es sei alarmierend, wie wenig sich die politisch Verantwortlichen im Südsudan um das Leid der Menschen scherten, erklärte der UN-Gesandte für den Südsudan, Shearer, am Freitag. Eine vollständige Waffenruhe sei dringend notwendig, um das Leiden der Menschen zu beenden, forderte er.

Seit Mitte Februar herrscht in Teilen des Südsudans offiziell eine Hungersnot. In dem Bürgerkriegsland sind dieses Jahr nach Angaben der Vereinten Nationen etwa 100.000 Menschen unmittelbar vom Hungertod bedroht, rund fünf Millionen Menschen benötigen Nahrungsmittelhilfe.

dpa/mh

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