Nordkoreanische Seeleute vor Japan aus Seenot gerettet

Ein in Seenot geratenes nordkoreanisches Frachtschiff ist am Donnerstag vor der Küste Südjapans gesunken. Das berichtete die japanische Tageszeitung "Sankei Shimbun" online unter Berufung auf die japanische Küstenwache.

Die 26 nordkoreanischen Seeleute an Bord des 6558-Tonnen-Schiffes seien von der japanischen Küstenwache aus einem Rettungsboot in Sicherheit gebracht worden. Sie seien unverletzt, hieß es. Das Schiff habe Reis geladen und sei aus unbekannter Ursache in Seenot geraten. Bei der Küstenwache sei ein Notruf eingegangen, woraufhin mit der Rettungsaktion begonnen wurde.

Japan und Nordkorea unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Als Reaktion auf Nordkoreas Atomtest im vergangenen September hatte Japan seine Sanktionen gegen das kommunistische Regime kürzlich verschärft.

dpa/sh

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