Deutlich weniger Asylsuchende in Deutschland

In Deutschland ist die Zahl der Asylsuchenden stark rückläufig. Demnach haben im vergangenen Jahr 280.000 Menschen in Deutschland Schutz gesucht. Im Vorjahr waren es noch fast 900.000 Flüchtlinge, wie das deutsche Bundesinnenministerium mitteilt.

Die Maßnahmen, die die Bundesregierung und die Europäische Union ergriffen haben, greifen, sagte der deutsche Innenminister Thomas de Maizière. In dem Zusammenhang nannte er das EU-Türkei-Abkommen und die Schließung der Balkanroute. Es sei gelungen, das Migrationsgeschehen zu ordnen und zu steuern, so de Maizière.

Während die Zahl der Asylsuchenden zurück gegangen ist, steigt jedoch die Zahl der Asylanträge. Im Jahr 2016 gingen insgesamt rund 750.000 Anträge ein. Das waren rund 270.000 mehr als im Jahr zuvor.

dpa/dop

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