Oettinger entschuldigt sich im EU-Parlament für «Schlitzaugen-Rede»

Günther Oettinger hat sich kurz nach seiner Beförderung zum EU-Haushalts- und Personalkommissar noch einmal für seine umstrittene «Schlitzaugen-Rede» entschuldigt.

EU-Kommissar Günther Oettinger (Archivbild)

EU-Kommissar Günther Oettinger (Archivbild)

Bei einer fast dreistündigen Anhörung im Europaparlament in Brüssel sprach Oettinger damit von sich aus eine Ende Oktober in Hamburg gehaltene Rede an. «Es war und ist nicht meine Absicht, irgendjemanden mit Bemerkungen zu verletzen», sagte er am Montagabend bei einer fast dreistündigen Anhörung im Europaparlament im Brüssel. «Ich bedauere diese Ausdrücke von damals ausdrücklich.»

In der Rede hatte Oettinger – damals noch als EU-Kommissar für Digitalwirtschaft – Chinesen als «Schlitzaugen» bezeichnet, von einer «Pflicht-Homoehe» gesprochen und missverständliche Äußerungen zur Frauenquote gemacht.

«Testen sie mich und erwarten Sie von mir, dass Diskriminierungsfreiheit Teil meiner täglichen Arbeit, auch der Personalarbeit ist», sagte Oettinger.

dpa/sh - Bild: Olivier Hoslet (epa)

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