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Sporttreff vom 22. November hören
Rollstuhlbasketball: Roller Bulls - Trier Dolphins
Mit Standing Ovations haben die Zuschauer im voll besetzten Sankt Vither Sportzentrum die Roller Bulls gefeiert. Nach einer starken Vorstellung landeten die Sankt Vither Rollstuhlbasketballspieler beim 84 zu 67 gegen den Tabellendritten aus Trier ihren zweiten Sieg in der ersten Bundesliga.
Den Grundstein zum Erfolg legten die Roller Bulls mit einem furiosen Start. 23 zu 9 stand es nach dem ersten Viertel. Dennoch wurde es noch einmal spannend, weil Trier Punkt um Punkt aufholte. Ganz bedrohlich kamen die Gäste bis auf drei Punkte an die Roller Bulls heran: Nur noch 55 zu 52 stand es da. Doch dann gehörte das letzte Viertel wieder den Roller Bulls und Trier musste sich geschlagen geben.
Daran konnte auch der erfolgreichste Korbjäger der ersten Bundesliga, Dirk Passiwan, mit einer erneut hohen Trefferquote von 39 Punkten nichts ändern. Nach der Partie sprachen wir mit dem deutschen Nationalspieler.
Anteil am Erfolg der Sankt Vither hatten einmal mehr die beiden Ostbelgier im Team, der Ameler Stefan Veithen und der Emmelser Christoph Paasch. Ihm gelangen dann auch in der Schlussphase fünf vorentscheidende Punkte. Christoph Paasch im Gespräch mit dem BRF.
Wasserball: Eupen - Waregem
"Wir sind angekommen in der 3. Division."
Das war das Fazit gestern Abend bei den Wasserballern vom SVD Eupen. Zu Gast beim Tabellensechsten im Eupener Hallenbad war der Tabellendritte aus Waregem - und entsprechend eng war auch das Spiel.
Nach einem starken Beginn der Gastgeber und einem Vorsprung von 3:0 Toren machten die Eupener Fehler. Waregem kam besser ins Spiel, blieb aber immer knapp im Hintertreffen. Nach der Halbzeitpause dann der Ausgleich zum 7:7, der ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Toren auf beiden Seiten und erbitterten Kämpfen nach sich zog. Beim Stand von 14:14 zur Mitte des letzten Viertels behielten die Eupener aber dann die Nerven und schafften einen Lauf von vier Toren in Folge - zum 18:14-Endstand.
Katrin Margraff sprach mit der Eupener Nr. 10, Arnaud Marenne, über das engagierte Spiel.
Fußball: Amel - Rocherath
Im Spitzenspiel der 2. Provinzklasse C hat sich der KFC Grün-Weiß Amel gestern Abend mit 1:0 gegen Rocherath durchgesetzt. Mit dem Sieg schlossen die Ameler zum zweitplatzierten Eifel-Konkurrenten auf. Und das eine Woche vor dem nächsten Gipfeltreffen beim Tabellenführer in Bütgenbach.
Den spielentscheidenden Treffer erzielte Billy Jottard, der in der 65. Minute einen Konter der Gastgeber eiskalt ausnutzte. Zuvor hatten die Rocherather vor 250 Zuschauern das Geschehen über weite Teile der Partie bestimmt: Lanckohr traf in der 9. Minute den Pfosten, Mehdi Ghafghaf per Kopf in der 47. Minute nach einem Eckstoß nur die Latte. Amel schaffte es nach dem entscheidenden Treffer, den Spielstand clever zu verwalten.
Nach der Begegnung sprach BRF-Mitarbeiter Christophe Ramjoie zunächst mit dem Spielertrainer der Ameler, Maik Göbbels, der wenige Augenblicke vor dem entscheidenden Treffer eingewechselt wurde.
Ähnlich wie letzte Woche zu Hause beim 0:2 gegen Ster hatte Rocherath beim Eifelderby die größeren Spielanteile und die klareren Chancen. Allerdings konnte Rocherath dies nicht in Torerfolge ummünzen. Somit musste der Aufsteiger die zweite Niederlage in Folge einstecken. Wir sprachen nach dem Spiel auch mit dem Kapitän des FC Rocherath, Joachim Palm.
Fußball: Lontzen - Walhorn
"Vom Winde verweht" - das war der Kommentar von Lontzens Trainer Patrick Kriescher nach dem 1:1 im Derby der 3. Provinzklasse D gegen Walhorn. Und der Wind war - zumindest in der 2. Hälfte - auch das spielbestimmende Element.
Die Gastgeber aus Lontzen waren zu Beginn der Partie besser ins Spiel gekommen. Folgerichtig fiel das 1:0 durch Philippe Koonen in der 12. Minute - nach einem schönen Zusammenspiel mit Jonny Rodriguez. Das Tor weckte dann die Gäste aus Walhorn, die eine Viertelstunde später durch Imbesi ausgleichen konnten. Mit dem Wiederanpfiff pfiff dann auch der Wind und machte vor allem Lontzen das Leben schwer. In der zweiten Hälfte waren die Gäste deutlich überlegen und hatten unter anderem durch Christoph Hardy die Gelegenheit, den ersten Dreier nach vier Spielen ohne Sieg einzufahren. Aber das Pech beim Abschluss blieb auch in Lontzen an den Walhornern kleben - und es blieb beim 1:1 unentschieden.
Katrin Margraff sprach mit beiden Trainern: mit Patrick Kriescher vom KFC Lontzen und mit Walhorns Stefano Francini. Für den wäre auf jeden Fall mehr als ein Punkt dringewesen.